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 VERBAND DEUTSCHER DROGISTEN
 
 
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•  G E S C H I C H T E   D E S   B E R U F S S T A N D E S  •

Es begann 1873...
Die Gründung des "Deutschen Drogisten-Verbandes" erfolgte am 11. April 1873 durch die Unterzeichnung des Verhandlungsprotokolls seitens der Teilnehmer des Delegiertentreffens in Berlin.

Die Geschichte des Deutschen Drogisten-Verbandes stellte sich nach außen im wesentlichen als eine Geschichte des Kampfes zwischen Apothekern und Drogisten dar.
Der Streit um den freien Arzneimittelverkehr, der ja durch die Kaiserliche Verordnung vom 25. März 1872 geschlichtet werden sollte, datiert ja nicht erst aus den siebziger Jahren des vorigen Jahrhunderts. Es ist nur zu verstehen, wenn man sich beispielsweise die erbitterten Kämpfe um die Freigabe von Schnäpsen und Gewürzen, von Tabak und Konditorwaren vor Augen führt, die alle als "Apothekerwaren" galten.
Durch Proteste und im Reichstag eingebrachte Petitionen betreffend den Verkehr mit Arzneimitteln durch den Deutschen Drogisten Verband war es möglich, daß Heilmittel wieder für die Drogerie freigegeben wurden.

Die Aufgabe der Berufsorganisation war es von Anbeginn an, die Interessen des Einzelnen gegenüber dem Gesetzgeber zu vertreten.
Betrachtet man die Geschichte der Berufsvertretung der Drogisten genauer, wird man feststellen, daß der "Verband" nicht nur seine Aufgabe im Kampf um den freien Arzneimittelverkehr, sondern auch insbesondere in der fachlichen Ausbildung sah. Dies wird deutlich, wenn man sieht, daß bereits 1875 in Dresden die erste berufsbegleitende "Fachschule" gegründet wurde.

"Der Beruf des Drogisten gehört zu jenen neuen Gewerbezweigen des selbständigen Mittelstandes, die im Verlaufe des sozialen Wandels und einer schnellen technisch-industriellen Entwicklung entstanden" schreibt Hans-Gerd Schütte in "Der Beruf des Drogisten" im Jahre 1962.
Im Vorwort zu "Soziologische Probleme mittelständischer Berufe" finden wir die Feststellung des Direktors der Soziologischen Abteilung des Instituts für Mittelstandsforschung, Köln, Prof. Dr. René König: "So können wir sagen, daß im Drogistenberuf ein Teil des Handels sozial aufsteigt, der vor 100 Jahren noch ganz unangesehen und undifferenziert war". Diese Aussage von Prof. König beweist, daß durch die Arbeit der Verantwortlichen der Berufsorganisation Deutscher Drogisten Verband (D.D.V.) und Verband Deutscher Drogisten (VDD) viel erreicht wurde, was dem Einzelnen versagt geblieben wäre.

Hundert Jahre nach der Gründung der drogistischen Berufsorganisation begann durch den Wegfall der Preisbindung und das Aufkommen von Großbetriebsformen ein tiefgreifender Strukturwandel, der das Gesicht der Drogerie veränderte und verändert.
In ihrer Geschichte hat die Drogerie bewiesen, daß sie als Warenversorger, Berater und Dienstleister des Verbrauchers immer ihre Aufgabe erfüllt hat.

Nach mehr als 133 Jahren gilt noch immer der Slogan "Fragt den Drogisten", auch wenn die Drogerie heute ein anderes Gesicht hat.
Der Erhalt des von Prof. Dr. René König beschriebenen sozialen Status des Drogisten ist heute eine der wichtigsten Aufgaben der Berufsorganisation.

 
 BildBildHandelsverband der Fachgeschäfte für Drogerie-, Parfümerie, Foto- und Reformwaren